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20'000 iPhone-Besitzer klagen gegen Apple

In Südkorea wurde wegen der Speicherung von Daten zu ihrem Aufenthaltsort eine Sammelklage gegen den iPhone-Hersteller eingereicht.

Die Aufregung hält an: Im April hatten Hacker aufgedeckt, dass die neuen iPhones laufend Daten über den Aufenthaltsort des Benutzers sammeln und sie in einer Datei abspeichern.
Die Aufregung hält an: Im April hatten Hacker aufgedeckt, dass die neuen iPhones laufend Daten über den Aufenthaltsort des Benutzers sammeln und sie in einer Datei abspeichern.
AFP

Mehr als 20'000 Besitzer eines iPhones von Apple in Südkorea beteiligen sich an einer Sammelklage gegen den Technologiekonzern wegen der Speicherung von Daten zu ihrem Aufenthaltsort.

Insgesamt gebe es 26'691 Kläger, jeder von ihnen verlange die Entschädigung von einer Million Won (760 Franken), sagte ein Sprecher der Kanzlei von Kim Hyung Suk. Der Anwalt hatte im April wegen Verletzung seiner Privatsphäre gegen Apple geklagt, weil sein iPhone ohne seine Zustimmung seinen Aufenthaltsort speichere.

Heimatland von Samsung

Er bekam vor Gericht Recht und von Apple eine Entschädigung von einer Million Won. Apple Korea wollte sich am Mittwoch nicht zu der Sammelklage äussern.

Im April hatten Hacker aufgedeckt, dass die neuen iPhones laufend Daten über den Aufenthaltsort des Benutzers sammeln und sie in einer Datei abspeichern. Apple machte einen Softwarefehler dafür verantwortlich und erklärte ihn im Mai für behoben. In Südkorea gibt es rund drei Millionen iPhone-Besitzer. Das Land ist zudem Heimatland von Samsung – der Konzern liegt mit Apple in einem Rechtsstreit um Patente.

(AFP)

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