Zum Hauptinhalt springen

14 Prozent der Tablet-Nutzer bezahlen für News

Die Besitzer von Tablets verbringen zwar mehr Zeit mit dem Lesen von Nachrichten als bei Facebook, sie sind aber zurückhaltend, wenn es um das Bezahlen für die Inhalte geht.

Weiterhin ein Verlustgeschäft: iPad-Tageszeitung «The Daily».
Weiterhin ein Verlustgeschäft: iPad-Tageszeitung «The Daily».

Die Besitzer von Tablets verbringen zwar mehr Zeit mit dem Lesen von Nachrichten als bei Facebook, sie sind aber zurückhaltend, wenn es um das Bezahlen für die Inhalte geht.

Das geht aus einer Studie des Forschungszentrums Pew hervor, die am Dienstag vorgestellt werden sollte. Demnach besitzen schon elf Prozent der erwachsenen Amerikaner einen Tablet-PC. Die Mehrheit verbringt eineinhalb Stunden am Tag mit diesem Gerät.

Nur 14 Prozent der Tablet-Nutzer zahlen für News

Auf Tablets wie dem iPad gehört das Lesen von Nachrichten zu den beliebtesten Beschäftigungen. Es liegt gleichauf mit dem Schreiben von Nachrichten und noch vor der Beschäftigung mit sozialen Netzwerken, wie aus der Studie hervorgeht. Nur das Surfen im Internet liegt noch vor den Nachrichten und den E-Mails.

Geld bezahlt für Nachrichten haben aber nur 14 Prozent der Tablet-Nutzer. Allerdings haben weitere 23 Prozent schon Geld für ein gedrucktes Medium bezahlt, bei dem die Nutzung auf dem Tablet-PC eingeschlossen war. Insgesamt haben also ein Drittel der Tablet-Nutzer Geld für den Zugang zu Nachrichten auf ihrem Gerät bezahlt. Das ist ein weit höherer Anteil, als er in früheren Studie festgestellt wurde.

Browser bevorzugt

Trotzdem habe sich wieder bestätigt, das eine «grosse Mehrheit» der Nutzer nicht bereit sei, für Nachrichten zu zahlen, selbst wenn das der einzige Weg wäre, Nachrichten aus der bevorzugten Quelle zu bekommen, heisst es in der Pew-Studie.

Apps sind aber nicht der beliebteste Zugang zu Nachrichten. Nur 21 Prozent der Tablet-Nutzer hatten sich eine App heruntergeladen, um Nachrichten zu lesen. 40 Prozent nutzen dafür lieber einen Web-Browser, 31 Prozent nutzten Browser und Apps. Für die Studie wurden vom 30. Juni bis 31. Juli 5014 Erwachsene in den USA befragt.

dapd/rek

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch