Der Komfort der Cloud – aber ohne Risiko

Dropbox, Onedrive und iCloud sind praktisch – geben aber allen Grund für Datenschutzbedenken. Wir zeigen unbedenkliche Alternativen.

Der Mehraufwand für wirklich sichere Daten hält sich in Grenzen.
Matthias Schüssler@MrClicko

Virtuelle Datei-Ablagen im Netz – wie Dropbox, Onedrive, die iCloud oder Google Drive – sind ein Segen: Sie machen Daten jederzeit und überall zugänglich.

Dieser Komfort hat seinen Preis – beim Datenschutz. Dort macht man als Nutzer massive Abstriche, ob man sich dessen nun bewusst ist oder nicht. Man gibt seine Daten aus der Hand und lagert sie in fremden Datencentern. Wie gut sie dort geschützt sind, das entzieht sich der eigenen Kontrolle. Diebstahl durch Einbrecher, Schindluder durch das Personal des Datencenters oder Verlust sind nicht prinzipiell ausgeschlossen.

Es gibt zum Glück Alternativen für sensible Dokumente. Wir stellen zwei Methoden vor: Zum einen eine Software, die so klingt, als ob sie aus dem Fundus der Schwarzkopierer stammen würde – bei der es sich aber um eine benutzerfreundliche Möglichkeit handelt, Dateien direkt und ohne Umweg über einen Clouddienst auf Computer und Mobilgeräte zu bringen. Sie heisst Bittorrent Sync und überträgt Dateien natürlich verschlüsselt.

Die zweite Möglichkeit ist, Dateien selbst zu verschlüsseln, bevor sie bei Dropbox und Co. landen. Auch das ist mit einfachen Mitteln möglich.

Bittorrent Sync führt eine direkte Synchronisation zwischen allen Geräten durch – ohne einen fremden Server dazwischen.

DerBund.ch/Newsnet

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