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Wenn Games auf dem Friedhof landen

Wer erinnert sich in 100 Jahren noch an «Pong» und Co.? Spielefreunde sorgen sich um das kulturelle Erbe der Videogames. Die Rettungsbemühungen scheitern nicht nur an technischen Hürden, sondern auch an rechtlichen Querelen.

«Du kämpfst wie ein Milchbauer»: Blumige Beleidigungen waren eine Spezialität im Piratenspektakel «Monkey Island». Screen: PD
«Du kämpfst wie ein Milchbauer»: Blumige Beleidigungen waren eine Spezialität im Piratenspektakel «Monkey Island». Screen: PD

Die mittlerweile grösste zeitgenössische Kulturindustrie hat ein Problem: Ihre Produkte sind vergänglich. Für das kulturelle Gedächtnis sind Games – Video- und Computerspiele – nach wie vor Exoten und kaum bewahrenswert, während Museen und Bibliotheken anderen Kulturgütern zum Weiterleben verhelfen. Dafür gibt es in Spielerkreisen sogar einen eigenen Begriff: Abandonware, aufgegebene Software. Wichtigster Grund für das Verschwinden alter Spiele ist der technische Fortschritt: Heutige Hardware ist keine Hilfe, wenn man ein Amiga-Spiel auf 3,5-Zoll-Diskette zum Laufen bekommen möchte. Im besten Fall hilft eine Emulatorsoftware dabei, ältere Spiele nachzuerleben.

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