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USA: Hacker spionierten Computer der Wahlkampf-Teams aus

Hinter den Attacken stehen laut FBI und Geheimdienst ausländische Cyberkriminelle.

Hacker aus dem Ausland haben nach Informationen des Nachrichtenmagazins «Newsweek» während des Wahlkampfs die Computersysteme der Teams von Barack Obama und John McCain ausspioniert. Das Obama-Team habe im Sommer zunächst etwas entdeckt, was es für einen Virus gehalten habe. Das eingeschaltete FBI und der Geheimdienst hätten die Mitarbeiter dann aber gewarnt, es gebe ein viel grösseres Problem, als sie dächten.

Die Bundespolizei informierte laut «Newsweek» im späten August darüber, dass die Computer sowohl des Obama- als auch des McCains- Teams gehackt worden seien. Hinter den Attacken stünden eine «ausländische Einheit» oder eine ausländische Organisation.

Ziel sei es wohl gewesen, Informationen über die politischen Positionen der Präsidentschaftskandidaten zu gewinnen, um für Verhandlungen mit einer künftigen Regierung vorbereitet zu sein. Techniker aus dem Obama-Team hätten spekuliert, dass die Hacker aus Russland oder China stammen könnten.

SDA/rek

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