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Lehrer bekommen «Präsidenten»-Laptops

Boliviens Pädagogen erhalten von der Regierung kostenlose Notebooks, bei denen allerdings ein kleines Detail schon zu erheblichen Protesten geführt hat.

«Götzenverehrung»: Auf der Rückseite eines jeden Rechners in Bolivien prangt das Bild des lächelnden Staatspräsidenten Evo Morales.
«Götzenverehrung»: Auf der Rückseite eines jeden Rechners in Bolivien prangt das Bild des lächelnden Staatspräsidenten Evo Morales.
Keystone

Boliviens Lehrer bekommen von der Regierung kostenlose Laptops, bei denen allerdings ein kleines Detail schon zu erheblichen Protesten geführt hat. Auf der Rückseite eines jeden Rechners prangt das Bild des lächelnden Staatspräsidenten Evo Morales.

Der Vorsitzende der Lehrergewerkschaft, Jose Luis Alvarez, erklärte, so etwas komme einer Götzenverehrung gleich. Die Lehrer würden das Bild abdecken.

Erziehungsminister Roberto Aguilar erklärte, die Regierung habe ursprünglich vorgehabt, ein Bild der neunfarbigen Flagge der indianischen Ureinwohner Boliviens auf die Geräte drucken zu lassen. Hersteller Lenovo habe aber etwas einfacheres empfohlen.

Insgesamt verteilt die Regierung 130'000 Laptops im Wert von umgerechnet rund 36 Millionen Euro an die Lehrer des Landes.

dapd/rek

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