Zum Hauptinhalt springen

Jetzt kommt die Ära der Mini-Notebooks

Kleinst-Laptops sind die wesentlichen Wachstumstreiber im PC-Markt. Um Geschäftskunden zu gewinnen, müssen die Hersteller aber noch den Funktionsumfang erhöhen.

Der Absatz von Mini-Notebooks, seit geraumer Weile auch als Netbooks bezeichnet, soll bis ins Jahr 2012 auf 50 Millionen Stück ansteigen. Die Marktforschungsfirma Gartner prognostiziert für 2009 8 Millionen. Dieses Jahr soll der weltweite Absatz bei rund 5,2 Millionen liegen. Nach Einschätzung von Marktbeobachtern werden die Mini-Notebooks künftig ein wesentlicher Wachstumstreiber im PC-Markt sein.

Netbooks sind extrem spartanisch ausgestattet. So verzichtet man beispielsweise auf ein DVD-Laufwerk. Oftmals verfügen sie über eine kleine Bildschirmdiagonale. Gemäss Gartners Definition beträgt diese 5 bis 10 Zoll. Ausserdem müssen die Mini-Notebooks mit einem kompletten Betriebssystem wie Windows XP oder einer Linux-Variante betrieben werden. Künftig auch für Geschäftskunden interessant

Potenzielle Käufer sieht Gartner bei den PC-Erstkäufern, aber auch bei Kunden, welche einen günstigen Zweit- oder Dritt-PC benötigen. Mini-Notebooks sind bereits ab 300 Franken erhältlich. Als Treiber für die zunehmende Nachfrage gelten die kleine Grösse und das tiefe Gewicht und die niedrigen Kosten bei gleichzeitig vollständiger Funktionalität.

Auf diese Weise würden sich die Mini-Notebooks für den mobilen Internet-Zugriff eignen, aber auch für den Umgang mit E-Mails, für das Speichern und Austauschen von Fotos und anderen Multimediadaten, so Gartner. Sollten die Hersteller das Design, die Bedienung und den Funktionsumfang der Mini-Notebooks bis 2011 signifikant verbessern, könnten sich die Geräte künftig auch für Geschäftskunden eignen.

Auch der Lerncomputer XO-1 der Initiative «One Laptop Per Child» (kurz OLPC) kann als Netbook oder Mini-Notebook bezeichnet werden. Es handelt sich dabei um einen robusten und speziell auf Kinderbedürfnisse angepassten Laptop für Entwicklungs- und Schwellenländer. Der XO-1 ist auch bekannt als 100-Dollar-Laptop oder OLPC.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch