Zum Hauptinhalt springen

HP fordert Apple mit zwei iPad-Konkurrenten heraus

Hewlett-Packard wird Anfang nächsten Jahres einen Tablet-Computer mit dem Betriebssystem WebOS herausbringen.

HP sucht derzeit nach einem neuen Chef, nachdem der seit 2005 amtierende Mark Hurd (Bild) nach Veruntreuungsvorwürfen geschasst worden war.
HP sucht derzeit nach einem neuen Chef, nachdem der seit 2005 amtierende Mark Hurd (Bild) nach Veruntreuungsvorwürfen geschasst worden war.
Keystone

Das Unternehmen hatte zuvor bereits mitgeteilt, dass es einen Tablet-Rechner mit Microsofts Windows noch für dieses Jahr plant. HP-Manager Todd Bradley bestätigte jetzt den Starttermin für die Touch-Computer mit der hauseigenen Software auf einer Telefonkonferenz am Donnerstag. Seit HP im April den Smartphone-Hersteller Palm übernommen hatte, gab es Spekulationen, ob der weltgrösste IT-Hersteller mit einem WebOS-Tablet gegen Apple im Consumer-Markt antritt. Die Windows-Modelle seien für Unternehmenskunden vorgesehen, sagte Bradley.

Für HP sind Grossrechner eine Goldgrube

Hewlett-Packard ist weltweiter Marktführer. Insgesamt stieg der HP-Umsatz in dem Ende Juli abgeschlossenen zweiten Geschäftsquartal um 11 Prozent auf 30,7 Milliarden Dollar. Der Gewinn verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 6 Prozent auf unterm Strich knapp 1,8 Milliarden Dollar.

Dabei wuchs kein anderer Bereich so schnell wie das Geschäft mit den teuren und leistungsstarken Grossrechnern, die als Firmenserver oder für den weltweiten Datenverkehr eingesetzt werden. Zu der Sparte gehören auch die immer wichtiger werdenden Speichersysteme, auf denen etwa Kundendaten lagern.

Warten auf den Hurd-Nachfolger

Die HP-Strategie gehe auf, betonte Interimschefin Cathie Lesjak. Der Konzern sucht derzeit nach einem neuen Chef, nachdem der seit 2005 amtierende Mark Hurd nach Veruntreuungsvorwürfen geschasst worden war.

Unter Hurd hatte Hewlett-Packard unter anderem den IT- Dienstleister EDS gekauft, der dem Konzern half, durch die Durststrecke der Wirtschaftskrise zu kommen. Mit den Dienstleistungen für seine Firmenkunden verdient HP das mit Abstand meiste Geld.

sda/dapd/rek

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch