Die Rückkehr zum «Start«-Knopf

Microsoft hat ein umfangreiches Update für sein vor allem von langjährigen Windows-Nutzern kritisiertes Betriebssystem Windows 8 präsentiert.

Kommt den Kritikern entgegen: Microsoft-Chef Steve Ballmer. (25. Oktober 2012)

Kommt den Kritikern entgegen: Microsoft-Chef Steve Ballmer. (25. Oktober 2012)

(Bild: Keystone Richard Drew)

Das wichtigste Anliegen der Kritiker wird erfüllt: Bei Windows 8.1 gibt es wieder den klassischen «Start«-Knopf links unten am Bildschirmrand, künftig allerdings als Logo. Zudem soll das System stärker personalisierbar sein und mehr Apps bieten. Windows 8.1 sei Windows 8 - aber besser, versprach Microsoft-Manager Antoine Leblond in einem Firmenblog. Die erste Vorschau-Version soll am 26. Juni verfügbar sein. Für die Nutzer ist das Update gratis.

Microsoft hatte Windows 8 im vergangenen Jahr präsentiert. Das System ist eine weitgehende Neuentwicklung und soll eine einheitliche Basis für klassische Computer sowie Tablet-PCs und Smartphones bieten. Entsprechend hat Microsoft eine ganz neue Benutzeroberfläche entwickelt - die bei vielen Kunden nicht gut ankam.

Weit abgeschlagen auf Smartphones

Auf Smartphones und Tablets konnte sich Microsoft mit dem Programm bislang nicht durchsetzen: Der Marktanteil von Microsoft bleibt bei diesen Geräten klein, Windows liegt weit abgeschlagen hinter den Konkurrenzsystemen Android von Google und iOS von Apple.

Auch die Hoffnung zahlreicher Computerhersteller, durch Windows 8 steigende Verkäufe melden zu können, ging nicht in Erfüllung: Im Gegensatz zu den vorherigen Windows-Versionen sorgte das Erscheinen von Windows 8 nicht für einen Verkaufsschub.

rek/sda

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