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Deletionpedia: Wikipedia für Arme

Bald auch im deutschsprachigen Raum: Eine Internet-Seite, auf der gelöschte Wikpedia-Beiträge wiederauferstehen.

Deletionpedia.dbatley.com war bislang die letzte Hoffnung für gescheiterte Wikipedia-Autoren. Auf dieser amerikanischen Seite erscheinen nämlich seit neun Monaten Wikipedia-Artikel, welche von den Administratoren der freien Online-Enzyklopädie als banal oder zu oberflächlich eingestuft und damit nicht publiziert werden.

Die englische Deletionpedia-Site umfasst mittlerweile etwa 63'500 Beiträge. Darunter geistreiche Kommentare zu «Indiana Jones and the Saucer Men from Mars» (so hätte der neuste Indiana Jones-Film ursprünglich heissen sollen), eine Liste sämtlicher ehemaliger deutscher Botschafter in Burkina Faso oder die Biographie von Kwanzilla, ein Monster, das in einem Godzilla-Film hätte auftauchen sollen, dann aber aus dem dem Drehbuch gestrichen wurde.

Start am 15. November

Am 15. November startet nun die deutschsprachige Deletionpedia-Version (www.deletionpedia.de). Projektleiter ist der Hamburger Zacharias Knoop. Er will den gelöschten, jedoch zum Teil lustigen, kuriosen und verrückten Berichten eine zweite Chance geben. Einzige weitere Bedingung für die Aufnahme in die deutsche Version von Deletionpedia ist, dass der Text gegen keine Urheberrechte verstösst.

Mittlerweile 800'000 Wikipedia-Artikel

Wikipedia hat mittlerweile über 800'000 deutschsprachige Einträge. Die Qualitätskontrolleure des Internetprojekts löschen täglich Hunderte Einträge, die sie zu trivial, zu tendenziös oder zu abseitig finden - für Deletionpedia ist der Wikipedia-Müll definitiv ein Segen.

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