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Aus die Maus

Apple hat die Computermaus nicht erfunden, aber ihr 1984 zum Durchbruch verholfen. Eine neue Erfindung aus dem gleichen Haus könnte diese Hardware überflüssig machen.

Konkurrenz für Logitech und Co.: Das Magic Trackpad soll ähnlich intuitiv zu bedienen sein wie die normale Computer-Maus. Mit den Fingern kann auch gezoomt werden.
Konkurrenz für Logitech und Co.: Das Magic Trackpad soll ähnlich intuitiv zu bedienen sein wie die normale Computer-Maus. Mit den Fingern kann auch gezoomt werden.

Apple hat vor kurzem neue Hardware veröffentlicht. Für Gadget-Jäger interessant sind vor allem das Magic Trackpad, das der Maus Konkurrenz machen will, und das Akkuladegerät, das extrem wenig Strom verbrauchen soll. Beim neuen Trackpad handelt es sich um ein Touchpad, welches die Bedienung von Computern anhand von Fingergesten möglich macht, die komplette Oberfläche dient als Maustaste.

Auch optisch angepasst

Apples Trackpads, die im MacBook und MacBook Pro integriert sind, funktionieren gut – auch weil sie nützliche Zusatzfunktionen zur Verfügung stellen, wenn man mit mehreren Fingern darüberwischt. Apples neues externe Gerät verbindet sich per Bluetooth mit iMac und MacPro. Das Magic Trackpad ist nahezu doppelt so gross wie das Trackpad aktueller MacBooks, bietet ansonsten aber denselben Funktionsumfang. Es ist im selben Winkel geneigt wie Apples Tastaturen, passt also auch optisch dazu. Die Hardware funktioniert im Moment nur mit Apple-Computern, es könnte später aber auch für PCs genutzt werden.

Experten sind sich uneinig

Was sind die Folgen? Der IT-Blog «Techcrunch» spricht bereits vom Ende der Computermaus. Diese werde wohl bald «nur noch als Präzisionsgerät von Designern genutzt werden». «PC World» ist da vorsichtiger. Trackpads würden Notebooks seit 15 Jahren dominieren, aber noch immer gebe es viele Menschen, die damit nichts anfangen könnten. Tatsächlich sind Notebook-Nutzer, die trotz integriertem Trackpad eine zusätzliche Maus gebrauchen, keine Seltenheit.

Apple selber verfolgt offenbar einen pragmatischen Ansatz. Ein Sprecher sagte, man wolle mit dem neuen Gerät nur eine Alternative lancieren, nicht aber die Computermaus überflüssig machen. In den firmeneigenen Büros würden Mitarbeiter sowohl mit Mäusen als auch mit Trackpads arbeiten.

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