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Apple überrascht mit neuem OS X

Der IT-Konzern hat eine neue Version seines Mac-Betriebssystems präsentiert: OS X Mountain Lion integriert viele Funktionen von iPhone und iPad. Wir zeigen, was die Software zu bieten hat.

Messages: Diese Anwendung löst iChat ab und ermöglicht den Austausch von Kurznachrichten zwischen Mac, iPhone und iPad.
Messages: Diese Anwendung löst iChat ab und ermöglicht den Austausch von Kurznachrichten zwischen Mac, iPhone und iPad.
Apple
Nachrichtenzentrale: Die Anwendung gab es bisher nur für iOS 5 auf dem iPhone. Auch auf dem Mac werden künftig eingehende Mails, Tweets oder anstehende Kalendereinträge automatisch angezeigt.
Nachrichtenzentrale: Die Anwendung gab es bisher nur für iOS 5 auf dem iPhone. Auch auf dem Mac werden künftig eingehende Mails, Tweets oder anstehende Kalendereinträge automatisch angezeigt.
Apple
Bereits bei der Entwicklung von OS X Lion übernahm Apple Features aus der mobilen Welt, wie zum Beispiel das Launchpad (Bild) – im Look des iPads kann man hier durch Anwendungen blättern.
Bereits bei der Entwicklung von OS X Lion übernahm Apple Features aus der mobilen Welt, wie zum Beispiel das Launchpad (Bild) – im Look des iPads kann man hier durch Anwendungen blättern.
Apple
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Knapp acht Monate nach dem Start seines Systems OS X 10.7 Lion stellte Apple am Donnerstag die Nachfolgeversion Mountain Lion (10.8) vor. Das System soll bis Sommer auf den Markt kommen. Bei Apple registrierten Entwicklern steht ab sofort eine Vorversion des Systems zur Verfügung. Ein Merkmal von Mountain Lion: Durch die Übernahme mehrerer Funktionen und Anwendungen von iOS 5 wächst der Mac noch stärker mit iPhone und iPad zusammen (siehe Bildstrecke).

«Mac» aus dem Namen gestrichen

Apple verstärkt beispielsweise die Einbindung des Mac mit dem Onlinespeicherdienst iCloud. Apple-Chef Tim Cook verkündete am Dienstag, dass sich bisher 100 Millionen Nutzer für die iCloud registriert haben. Mac-Anwender können künftig ohne Extra-Programme oder Erweiterungen ihre Dokumente online in der Cloud speichern und mit ihren Mobilgeräten synchronisieren. Diese Funktion findet man zunächst in Programmen von Apple wie Pages (Textverarbeitung) oder Numbers (Tabellenkalkulation). Über eine Schnittstelle können aber auch andere Software-Hersteller auf die iCloud-Funktion zugreifen.

Bereits in der letzten grossen Aktualisierung von OS X fügte man beispielsweise den Launcher ein – eine Übersicht der Programme im iPad-Look. Interessant ist auch, dass Apple nun offenbar auch die Bezeichnung «Mac» aus dem Namen des Computer-Betriebssystem gestrichen hat.

Kommunikationszentrale für Mac, iPhone und iPad

Apple orientiert sich bei Mountain Lion an seinem Mobil-Betriebssystem iOS, das auf iPhone und iPad läuft. Unter anderem soll es fortan eine Art Kommunikationszentrale geben, die den Nutzer über neue E-Mails, Chat-Nachrichten oder Termine auf dem Laufenden hält. Auch der Online-Kurzmitteilungsdienst Twitter wird den Angaben zufolge in das System integriert. So kann man zum Beispiel aus iPhoto direkt Bilder an Twitter senden. Mit dem Gatekeeper führt Apple zudem ein Sicherheitskonzept ein, um die Infizierung eines Mac mit Malware zu verhindern.

Wie bei iPhone und iPad soll es künftig auf Mac-Computern auch ein Game Center geben, über das Nutzer in Echtzeit via Internet bei einer Reihe Spiele gegeneinander antreten können. Ausserdem wird Mountain Lion dem Unternehmen zufolge das erste Betriebssystem sein, das direkt mit dem Onlinespeicherdienst iCloud verwoben ist.

Bericht: Zahlreiche Intel-Macs werden nicht mehr unterstützt

Einem Bericht von Macgeneration.com zufolge wird Mountain Lion auf vielen Macs mit Intel-Prozessor nicht mehr laufen. Der Grund sei die fehlende Unterstützung von zwei Grafiklösungen. Betroffen sein soll Hardware mit Intels Chipsets GMA 950 und x3100.

AFP/sda/ah

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