Whatsapp auf dem PC, Offline-Netflix: 12 digitale Wünsche

Ob Whatsapp, Facebook oder iTunes: Mit diesen Änderungen wäre das Leben der Nutzer viel einfacher.

Wer sagt denn, dass es immer nur drei Wünsche sein dürfen? Foto: iStock

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Whatsapp
Endlich auf PC und Tablet Nachrichten verschicken
Auf dem Telefon ist die Messaging-App Whatsapp das Mass aller Dinge. Fast alle Freunde und Bekannten kann man darüber erreichen, es funktioniert selbst bei schlechtester Netzverbindung zuverlässig, und die Bedienung ist einfach. Das alles wäre noch besser, wenn man es auf dem Computer nutzen könnte, den man gerade vor sich hat, und nicht immer das Telefon hervorkramen müsste. Der Facebook-Messenger und Google Hangouts zeigen, wie es geht.


Facebook
Lieber eine gute App als alle paar Monate eine neue
Facebook war einmal der spannendste und lustigste Ort im Internet. Doch inzwischen machen ihm unzählige Dienste den Rang streitig. Das soziale Netzwerk reagiert darauf mit immer neuen Unter-Apps: eine für News, eine für Kurznachrichten, eine für Gruppen. Je mehr sich Facebook verzettelt, desto mehr verliert es an Reiz.


Google+
Schluss mit Netzwerkund einen Fotodienst machen
Über drei Jahre nach dem Start von Googles sozialem Netzwerk wird immer noch darüber diskutiert, was Google+ eigentlich ist und wie gut die Nutzerzahlen wirklich sind. Immer wieder hört man Gerüchte, dass Google das Interesse daran verloren hat. Höchste Zeit, das Beste an Google+ herauszulösen: den Fotodienst. Fotos speichern, bearbeiten, archivieren: All das kann Google bravourös. Mit einem eigenen Dienst und eigenen Apps ginge das noch besser.


iOS
Mehrere Benutzer sollten sich ein iPad teilen können
Das Smartphone ist ein persönliches Gerät, das man kaum mit anderen teilt. Das Tablet teilt man dagegen ständig. Android-Tablets haben darum Nutzerkonten, so können Partygäste keine Geschäftsmails versenden und Arbeitskollegen nicht alle Ferienfotos sehen. Apple hat diese Funktion nicht: Es gibt weder Nutzerkonten noch einen Gäste-Modus. Dabei wäre die Lösung einfach. Der Fingerabdrucksensor erkennt den Nutzer und öffnet dessen Konto.


Android
Einfaches Musik-Streaming für alle Apps
Mit Airplay hat Apple gezeigt, wie es geht. Egal, auf welchem Apple-Gerät man Musik hat, mit einem Klick kann man sie an einen WLAN-Lautsprecher senden. Googles Android kann zwar gut mit Bluetooth-Lautsprechern, aber mit WLAN-Lautsprechern verträgt es sich nicht. Einzelne Apps unterstützen zwar den DLNA-Standard, aber eine einheitliche Lösung gibt es nicht.


Playstore
Apps, die den Tablet-Bildschirm besser nutzen
Die Auswahl an speziellen Android-Apps für Tablets ist in Googles App Store immer noch dünner, als einem lieb sein kann. Es reicht nicht, Smartphone-Apps einfach zu vergrössern.


Twitter
Die 140-Zeichen-Limite lockern
Die Forderung ist so alt wie das soziale Netzwerk. Tatsächlich macht die Beschränkung Twitter lesenswert. Alles ist aufs Nötigste verdichtet. Dass aber auch Fotos und Links von den 140 Zeichen abgezogen werden, ist eine unnötige Einschränkung. Die Verantwortlichen haben kürzlich angetönt, dass diese Regel nicht in Stein gemeisselt ist. Falls es trotzdem nicht klappt, wünschen wir uns wenigstens die Möglichkeit, Tweets nachträglich zu korrigieren.


Instagram
Den Quadrat-Zwang abschaffen
Es ist schade, dass man beim Foto-Netzwerk Instagram Bilder nur quadratisch posten kann. Rechteckige Fotos müssen vor dem Veröffentlichen beschnitten werden. Manche Nutzer tricksen mit weissen Rahmen, aber das kann nicht die Lösung sein. Andere Fotodienste haben auch kein Problem mit unterschiedlichen Formaten. Instagram sollte sich einen Ruck geben und den unnötigen Quadrat-Zwang abschaffen.


Spotify
Endlich Nutzerkonten für Musikfreunde einführen
Ein normales Abo des Musik-Streamingdienstes klebt an dem, der bezahlt. Andere Personen im Haushalt müssen dasselbe Konto nutzen. Möchte man aber nur an einem Gerät Musik hören, kommen so Musiksammlungen durcheinander, und Jahresstatistiken werden verfälscht. Mit Nutzerkonten ähnlich wie bei Netflix gäbe es diesen Ärger nicht.


Netflix
Filme sollte man auch offline schauen können
Der Film-Streamingdienst funktioniert zwar auf fast allen Geräten mit Bildschirm, aber nur mit Internetanschluss. Mit einem Offline-Modus könnte man Netflix auch im Flugzeug oder im Zug nutzen. Spotify bietet das seinen zahlenden Kunden an. Warum geht das nicht auch bei Filmen?


iTunes
Entschlacken und aufs Wesentliche konzentrieren
Apple hat iTunes über die Jahre mit der Verwaltung von Apps und Geräten überfrachtet. Nun, da iPhones nicht mehr zwingend auf einen Computer mit iTunes angewiesen sind und Streamingdienste mp3-Files ablösen, ist die Zeit gekommen, den Moloch zu entschlacken.


Windows
Dieselben Microsoft-Apps wie für andere Plattformen
Für Apples iOS hat Microsoft seine Office-Programme an die Bedürfnisse eines Touchscreens angepasst, und selbst für Googles Android optimiert es seine Dienste. Für seine eigene Windows-Plattform gibt es hingegen weiterhin kein Touch-optimiertes Office.


Was würden Sie sich von den Techkonzernen wünschen? Schreiben Sie uns Ihre Wünsche in den Kommentaren. (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 14.12.2014, 23:41 Uhr

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