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Nach Konzerninitiative-NeinDieser Abstimmungskampf war erst der Anfang

Tausende Bürgerinnen und Bürger haben sich während Jahren für die Konzerninitiative engagiert. Nach der Niederlage an der Urne hören sie nicht einfach auf. Da kommt etwas auf die Schweiz zu.

Schon wieder gewonnen: Bundesrätin Karin Keller-Sutter hat sich sehr stark für ein Nein zur Konzerninitiative eingesetzt.
Schon wieder gewonnen: Bundesrätin Karin Keller-Sutter hat sich sehr stark für ein Nein zur Konzerninitiative eingesetzt.
Foto: Peter Klaunzer (Keystone)

Ein Profi, bis ganz zum Schluss. Ja, sie hat gewonnen, wieder einmal. Ja, der Kampf war erfolgreich, wenn auch knapp. Zwar hat das Volk der Konzernverantwortungsinitiative mit 50,7 Prozent zugestimmt, nur dank dem Ständemehr setzten sich trotzdem die Gegner durch (Hier gelangen Sie zum Ticker). Andere Politikerinnen und Politiker gönnen sich in einer solchen Situation gerne einen Moment der Freude, der Befriedigung. Nicht Karin Keller-Sutter (FDP): Die zuständige Bundesrätin redete nach der gewonnenen Schlacht zuerst über das jahrelange Engagement der Befürworterinnen und Befürworter. Sie redete über jene Menschen in der Romandie und den Städten (aber nicht nur), die fast ein Jahrzehnt lang auf diese Abstimmung hingearbeitet und hingefiebert hatten und die jetzt enttäuscht sind. «Der Bundesrat denkt an sie. Heute wurde ihr Weg abgelehnt, nicht ihr Anliegen.»

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