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Demonstrantinnen in WeissrusslandDiese Frauen stellen sich Lukaschenko entgegen

Mit Blumen in den Händen gehen die Frauen in Weissrussland auf die Strasse, um gegen Machthaber Alexander Lukaschenko zu protestieren. Woher nehmen sie ihren Mut?

«‹Feminismus› ist quasi ein verbotenes Wort, viele Leute verstehen es als etwas Negatives», sagt die Oppositionelle Maria Kolesnikowa.
«Feminismus ist quasi ein verbotenes Wort, viele Leute verstehen es als etwas Negatives», sagt die Oppositionelle Maria Kolesnikowa.
Foto: Keystone

Die Proteste in Weissrussland sind vieles: überwiegend friedlich, kreativ und ausdauernd. Und sie sind weiblich. Zumindest waren es die Frauen, die drei Tage nach der Wahl am 9. August den Ton änderten, nach drei Nächten voller Gewalt durch Polizei und Sicherheitskräfte. Seither demonstrieren Tausende Frauen gegen den umstrittenen Staatschef Alexander Lukaschenko, manchmal sind es Zehntausende, vor allem an den Wochenenden. Trotz massiver Drohungen des Machthabers sind die Frauen auch am vergangenen Sonntag in Minsk auf die Strasse gegangen. (Lesen Sie dazu: An sie wagt sich Lukaschenko nicht heran).

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