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Weltmeisterin Chellsie Memmel Die zweifache Mutter will es wissen: Geht Turnen auch mit 32?

Die US-Kunstturnerin gewann WM-Gold und Olympia-Silber, doch von den dunklen Seiten des Sports hatte sie genug. Nun kehrt sie zurück – und lässt es im Training eskalieren.

Weltmeisterin mit 17, Rücktritt mit 24, jetzt das Comeback als 32-Jährige: Chellsie Memmel nimmt es mit den Teenagern auf.
 Das Bild zeigt sie während ihrer Aktivkarriere im Jahr 2009.
Weltmeisterin mit 17, Rücktritt mit 24, jetzt das Comeback als 32-Jährige: Chellsie Memmel nimmt es mit den Teenagern auf.
Das Bild zeigt sie während ihrer Aktivkarriere im Jahr 2009.
Foto: Imago

Sie sind Mädchen. Teenager von 15, 17, 19 Jahren, die allerwenigsten älter. Allzu lange dauert ihre Karriere nicht oder besser: nicht mehr. Denn sie sind Turnerinnen, und in ihrem Sport ernten junge Erwachsene, was sie als Kind investiert haben. In stundenlangen Einheiten, mit strengem Training an der Grenze zum Drill – und manches Mal darüber hinaus. Kunstturnen ist Kindersport, und wer ihn mit 26 noch betreibt, wie Giulia Steingruber, wirkt schon wie eine Exotin.

Doch was soll denn da Chellsie Memmel sagen? Die US-Amerikanerin tut derzeit genau das Gegenteil: Sie ist 32 und steht mitten im Leben, ist verheiratet, hat zwei kleine Kinder. Und sie beginnt nochmals von vorne. Anderthalb Jahrzehnte nach ihrem WM-Titel, über zwölf Jahre nach ihrer Silbermedaille mit dem Team an den Olympischen Spielen will es Memmel wieder wissen und es mit den Teenagern aufnehmen: Mitten in der Corona-Pandemie hat sie ihr Comeback angekündigt.

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