Zum Hauptinhalt springen

Konzert Theater Bern im AusnahmezustandDie Stücke stauen sich in der Warteschleife

Keine Premiere steht derzeit fest – doch Konzert Theater Bern probt weiter. Wie kann man so arbeiten? Und was passiert mit dem Weihnachtsmärchen? Ein Besuch am Haus.

Dann baut man die Masken eben ins Stück ein: Proben unter besonderen Umständen für das Weihnachtsmärchen «Momo» mit Regisseur Jonathan Loosli (Mitte).
Dann baut man die Masken eben ins Stück ein: Proben unter besonderen Umständen für das Weihnachtsmärchen «Momo» mit Regisseur Jonathan Loosli (Mitte).
Foto: Franziska Rothenbühler

Viel sieht man nicht von den Gesichtern, als zwei Schauspieler und eine Gruppe Kinder und Jugendliche die Bühne des Berner Stadttheaters betreten. Maskierte Menschen sind zwar zurzeit kein ungewohnter Anblick, und doch wirkt er im Rahmen eines Theaterstücks gewöhnungsbedürftig – zählt doch hier die Mimik besonders. Jetzt aber lässt sich von den Zuschauerreihen aus nur schwer erkennen, welche Gefühlslage jemand gerade mittels Mienenspiel zum Ausdruck bringt.

Und es ist auch sonst alles anders bei der ersten Bühnenprobe des diesjährigen Weihnachtsmärchens von Konzert Theater Bern. Zum Beispiel wird die Theaterfassung von Michael Endes Roman «Momo», die die Berner Gruppe Vor Ort im Stadttheater auf die Bühne bringt, nicht wie vorgesehen am 6. Dezember 2020 Premiere feiern. Das gilt auch dann, wenn der Kanton Bern die Corona-Massnahmen in den kommenden Tagen lockern und der bundesrätlichen Verordnung folgen sollte, also kulturelle Anlässe mit bis zu 50 Personen ab dem 24. November wieder erlauben würde.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.