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Werner Bätzing«Die Stadt ist auf das Land angewiesen»

Die zu erwartende Rezession werde das Land weiter schwächen, warnt Kulturgeograf Werner Bätzing. Dabei sei dezentrales Wirtschaften nötiger denn je, um globale Krisen abzufedern.

«Es gibt das Land noch, und es unterscheidet sich deutlich vom städtischen Leben», sagt Kulturgeograf Werner Bätzing.
«Es gibt das Land noch, und es unterscheidet sich deutlich vom städtischen Leben», sagt Kulturgeograf Werner Bätzing.
Foto: Christoph Jorda

Herr Bätzing, die Corona-Krise führte zu ausgestorbenen Städten und belebten Naherholungsgebieten. Liegt die Zukunft auf dem Land?

Nein. In Krisen- und Kriegszeiten werden internationaler Handel und Austausch unterbrochen. Dadurch werden die Städte als Zentren der Vernetzung vorübergehend ab- und das Land aufgewertet. Das hat es in der Geschichte immer wieder gegeben. Seit der Industrialisierung gilt das Stadtleben aber als «richtiges» Leben.

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