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Die Stadt Bern will höhere Gebäude ermöglichen

Die Stadtbehörden machen sich an die Entschlackung der Bauordnung. In der konkreten Umsetzung dürfte es Widerstand geben.

Damit neben Bethlehem-West weitere Verdichtungsprojekte folgen, will Stadtpräsident Alec von Graffenried die Bauordnung entschlacken.
Damit neben Bethlehem-West weitere Verdichtungsprojekte folgen, will Stadtpräsident Alec von Graffenried die Bauordnung entschlacken.
Archivbild: Adrian Moser

In der Länggasse darf man an vielen Orten fünfgeschossig bauen, in der Elfenau sind meist nur zwei Geschosse zugelassen: An welchen Strassenzügen wie hoch gebaut werden darf, ist feinsäuberlich im sogenannten Bauklassenplan der Stadt Bern festgehalten. Dieser soll nun umfassend revidiert werden. Die Richtung: «Um eine innere Verdichtung zu ermöglichen, möchten wir an einigen Orten höhere Gebäude erlauben», sagt Stadtpräsident Alec von Graffenried (GFL).

Im Fokus der Revision steht unter anderem jene Bauklasse, die in den 80er-Jahren geschaffen wurde, um wertvolle Strassenzüge – etwa im Weissensteinquartier oder in grossen Teilen des Kirchenfelds – zu erhalten und vor Verschandelung zu schützen. «Es zeigte sich aber, dass sie zu wenig Spielraum für Entwicklung und Verdichtung offen lässt», so von Graffenried.

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