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US-Aussenpolitik im VergleichChina, Europa, Schweiz – macht es Trump oder Biden besser?

Die Welt wartet gespannt auf den Ausgang der US-Wahl: Wir sagen schon mal, wer welche Aussenpolitik macht.

Neuer Kalter Krieg: Die USA und China sehen sich heute gegenseitig als Konkurrenten. Hier Donald Trump und Staatschef Xi Jinping beim Besuch des  US-Präsidenten in Peking.
Neuer Kalter Krieg: Die USA und China sehen sich heute gegenseitig als Konkurrenten. Hier Donald Trump und Staatschef Xi Jinping beim Besuch des US-Präsidenten in Peking.
Foto: Qilai Shen (Getty Images)

China, die grosse strategische Herausforderung

In den Trump-Jahren hat sich Amerikas Beziehung zu China bis hin zu einem neuen Kalten Krieg verschlechtert. Unter der Führung von Staatschef Xi Jinping erhebt Peking die Ansprüche einer Supermacht, auch was die Aussenpolitik betrifft. Gleichzeitig verstärkte die kommunistische Führung die Repression im Innern. Aus US-Sicht ist China ein unfairer und doppelzüngiger Konkurrent auf dem Weltmarkt, weshalb der Konflikt anhalten dürfte, egal wer Präsident ist.

Donald Trump

Der US-Präsident betont, er gehe härter mit China um als sein Herausforderer. Trump betrachtet die chinesische Führung als hauptverantwortlich für die Corona-Pandemie. Aussenminister Mike Pompeo hat China aus ideologischer Sicht als Amerikas grossen Feind des 21. Jahrhunderts bezeichnet. Die Regierung Trump hat damit ein Problem deutlich benannt. Eine Strategie ist jedoch nicht erkennbar. Zumindest aber ist es gelungen, einige europäische Länder davon zu überzeugen, dass die chinesische Firma Huawei ein ungeeigneter Partner ist für den Ausbau des 5G-Netzes.

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