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Debatte um StimmrechteDie Probleme der neuen Demokratie-Aktivistinnen? Es sind die alten

Wer den Zugang zur Demokratie vergrössern möchte, für Junge oder für Ausländer etwa, der muss sich auf einen mühseligen Kampf einstellen.

Eine Frau mit Drive. Pauline Lutz setzt sich für mehr Demokratie und das Stimmrechtsalter 16 ein.
Eine Frau mit Drive. Pauline Lutz setzt sich für mehr Demokratie und das Stimmrechtsalter 16 ein.
Foto: Nicole Pont

Pauline Lutz hat gerade keinen Bock mehr. Keinen Bock auf Netflix und das Studium per Videokonferenz. Keinen Bock auf verkrampfte WG-Abende zu zweit und Spaziergänge in der Kälte. Keinen Bock mehr auf die Pandemie. «Ja, jammern ist irgendwie scheisse, und ja, es gibt unglaublich viele Leute, denen es viel schlechter geht im Moment», hat sie kürzlich in einer Kolumne für das Basler Onlineportal «bajour» aufgeschrieben. «Trotzdem ist vieles einfach blöd. Jammern tut gut. Ich bin für Jammern für alle.»

Pauline Lutz ist 19 Jahre alt, sie hat im Sommer die Matur abgeschlossen, im Winter ihr Studium der internationalen Beziehungen in Genf geschmissen, sie findet alles etwas schwierig im Moment und erzählt das so direkt und unvermittelt und energisch, wie sie es in ihrer Kolumne schreibt. Pauline Lutz hat einen Sound. Pauline Lutz hat Drive.

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