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«Die Polizei hat nicht den ersten Zug gemacht»

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Der Markt ging derweil seinen gewohnten Gang. Die Polizei hatte die Marktfahrer aufgefordert, früher Schluss zu machen – diese hatten sich aber geweigert.
Die Berner Innenstadt war am Samstag nach einem unbewilligten Demo-Aufruf in der Hand der Polizei.
Kam nicht zum Einsatz: Der Wasserwerfer, hier auf dem Waisenhausplatz.

Herr Nause, was ist Ihr Fazit zum Polizeieinsatz vom Samstag?

War das Grossaufgebot auch im Nachhinein gerechtfertigt?

Die anonymen Organisatoren reden von 200 bis 300 Teilnehmenden. Teilen Sie die Schätzung?

Wegen der Kundgebung hatte man die Marktbetreiber aufgefordert, früher mit dem Abbau zu beginnen, was sie allerdings nicht taten. Wie will man damit in künftigen Fällen umgehen?

Nach Demo-Aufrufen in sozialen Medien war am Samstag die Innenstadt zum zweiten Mal in kurzer Zeit in Polizeihand. Geht das nun so weiter?

Was, wenn es nicht gelingt, einen Dialog herzustellen? Die Organisatoren haben es als Teil des Protestes erklärt, kein Bewilligungsgesuch einzureichen, und bereits weitere Aktionen angekündigt.

Könnte man solche Kundgebungen denn nicht einfach gewähren zu lassen?

Die Lage fühlte sich an wie ein Katz- und Maus-Spiel zwischen Polizei und Aktivisten.

Für die Aktivisten geht es laut einer Medienmitteilung nicht mehr um ihre Kundgebung, sondern um das Recht zu demonstrieren an sich. Was halten Sie davon?