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Leitartikel zum neuen BahnhofzugangDie ÖV-Stadt Bern sollte sich kein Eigengoal leisten

Der neue Bahnhof ist im Bau – nun braucht er einen guten Zugang im Westen. Der Hirschengraben wird mit einem Ja nicht zerstört, sondern endlich aufgefrischt.

Der Hirschengraben ist heute ein vernachlässigter Platz – über seine Zukunft wird im Abstimmungskampf gestritten.
Der Hirschengraben ist heute ein vernachlässigter Platz – über seine Zukunft wird im Abstimmungskampf gestritten.
Foto: Raphael Moser

Dass der Berner Hauptbahnhof aus allen Nähten platzt, ist schon fast eine stehende Redewendung. Über 300’000 Menschen erleben dies täglich, wenn sie hier aus den oder in die Züge steigen – wenn nicht gerade ein Shutdown verordnet ist. Dass die SBB den Bahnhof im Innern geräumiger und auch freundlicher gestalten, ist überfällig. Ebenso der Neubau des RBS-Tiefbahnhofs. Die Bauarbeiten laufen auf Hochtouren. 2027 wird der neue Hauptbahnhof eröffnet. Das ist gut für Bern.

Die Aufgabe der Stadt bei diesem Milliardenprojekt ist bescheiden. Sie muss dafür sorgen, dass die ÖV-Passagiere sicher, zügig und auch bequem von den Zügen zum städtischen ÖV gelangen. Handlungsbedarf besteht im Westen des Bahnhofs. Denn hier sind die Fusswege zwischen der Welle und dem Hirschengraben schon jetzt überlaufen, unangenehm und latent unfallträchtig.

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