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Analyse zur GeldpolitikDie Nationalbank muss mehr tun

Die Nationalbank beteilige sich zu wenig an der Bewältigung der Krise: Dieser Vorwurf führt bei Präsident Thomas Jordan zu Sorgen um die Unabhängigkeit seines Instituts.

Investitionen vor allem im Ausland

Geld für die Arbeitslosenversicherung gefordert

Jordans Argumentation sticht in einem Punkt nicht

Das Bisherige reicht nicht

49 Kommentare
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    Benedikt Jorns

    Die wegen "Corona" stark wachsenden Staatsausgaben können nur durch Sparmassnahmen, Steuererhöhungen und vermehrtes "Geld drucken" der Zentralbanken abgedeckt werden. Letzteres wird von der Europäischen Zentralbank und der US-Notenbank schon seit vielen Jahren so geplant, dass eine von den Ökonomen geforderte Inflationsrate von ca. 1,5% resultiert. Wahrscheinlich werden in den kommenden Jahren der Euro und der Dollar wegen "Corona" sogar noch eine etwas höhere Inflationsrate erreichen.

    Um Marktverzerrungen zu verhindern, ist die Schweiz gut beraten, in den kommenden Jahren ähnlich wie ihre wichtigsten Handelspartner vorzugehen. Insbesondere muss die Inflationsrate in der Schweiz ungefähr gleich hoch wie im EU-Raum sein. Nur so haben wir stabile Wechselkurse und nur so kann unser Export in die EU-Länder wieder bisherige Werte erreichen. Ich habe gute Hoffnung, dass Nationalbank-Präsident Thomas Jordan schon bald nicht mehr wie bisher eine möglichst tiefe Inflationsrate anstrebt, sondern dass sich unsere Nationalbank an die kommende Entwicklung im EU-Raum anpasst. Wie stark die entstandenen Staatsschulden dabei durch die Nationalbank mitgetragen werden können, lässt sich heute noch nicht genau abschätzen. Es ist jedoch anzunehmen, dass diese Finanzhilfe an den Bund wesentlich grösser sein wird, als bisher versprochen.