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Ausstellung über den technologischen WandelDie Maschine ist besser als du, du Affe

So kompliziert das Thema, so klug und plastisch diese Ausstellung: «Super – Die zweite Schöpfung» im Museum für Kommunikation befasst sich mit dem technologischen Fortschritt – und setzt auf theatrale Mittel.

Wo hört die Optimierung des Menschen auf? Und wer bestimmt das? Um diese Fragen kreist die Ausstellung «Super» im Museum für Kommunikation.
Wo hört die Optimierung des Menschen auf? Und wer bestimmt das? Um diese Fragen kreist die Ausstellung «Super» im Museum für Kommunikation.
Foto: digitalemassarbeit

Jacqueline Strauss lächelt verlegen. Soeben wurde die Direktorin des Museums für Kommunikation von einem Sexroboter angeflirtet. «Hallo, schöne Frau», sagt die Puppe, die in Alltagskleidung auf einer Bank sitzt und kurz darauf darum bittet, man möge sie berühren. Weitaus weniger charmant agiert dagegen ein Gesichtserkennungsprogramm, das die an diesem Morgen vielleicht noch etwas müde aussehende Schreibende auf ungefähr 42 schätzt.

So ist das eben mit diesen neuen technologischen Errungenschaften: Sie lösen Faszination, aber nicht selten auch ein metaphysisches Gruseln aus – zumindest auf der persönlichen Ebene. Was aber machen sie mit einer Gesellschaft? Mit der Menschheit? Um diese Frage kreist die neue Ausstellung «Super – Die zweite Schöpfung» im Berner Museum für Kommunikation.

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