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Nationalcoach Patrick Fischer zürnt«Die Leute werden für dumm verkauft»

Die geplante Erhöhung auf zehn Ausländer wäre fatal fürs Schweizer Eishockey, warnt Nationalcoach Patrick Fischer. Die Clubs seien nicht ehrlich mit ihren Aussagen.

 «Ich bin sehr weltoffen, aber wir müssen doch die eigene Kultur stärken. Das tun die Schweden oder Finnen auch!» Nationalcoach Patrick Fischer.
«Ich bin sehr weltoffen, aber wir müssen doch die eigene Kultur stärken. Das tun die Schweden oder Finnen auch!» Nationalcoach Patrick Fischer.
Foto: Michele Limina

In der Altjahreswoche coachten Sie die U-20 als Assistent an der Junioren-WM in Edmonton. Wie war es, nach fast einem Jahr wieder das Eis zu spüren?

Ich konnte es kaum erwarten, dass es losging mit dem Zusammenzug am 6. Dezember, mit der Vorbereitung in Zug. Ich hatte grosse Freude, dass es endlich wieder kribbelte wegen des Eishockeys. Wegen dieses Abenteuers.

Sie sprechen es an: Wie haben Sie diese spezielle WM mit Corona-Restriktionen erlebt?

Die Spieler waren sich Spiele ohne Zuschauer ja schon gewohnt. Für mich war das neu. Und wir waren praktisch einen Monat lang in Isolation, durften uns nur zwischen Hotelzimmer und Stadion bewegen. Das war für einen freiheitsliebenden Menschen wie mich schon relativ speziell.

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