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Risiken beim Wandern«Die Gefahr ist meistens nicht offensichtlich»

Wie meistert man auf einem Bergwanderweg schwierige Stellen? Und was, wenn plötzlich Angst aufkommt? Der Bergführer Bruno Hasler gibt ein paar Ratschläge.

Der Zugang zur Lämmerenhütte im Gemmigebiet ist auf der Schwierigkeitsskala als T3 eingestuft, also als anspruchsvolles Bergwandern. Es gibt ausgesetzte Passagen mit Absturzgefahr, die mit Ketten oder Seilen gesichert sind.
Der Zugang zur Lämmerenhütte im Gemmigebiet ist auf der Schwierigkeitsskala als T3 eingestuft, also als anspruchsvolles Bergwandern. Es gibt ausgesetzte Passagen mit Absturzgefahr, die mit Ketten oder Seilen gesichert sind.
Foto: Alamy Stock Photo

Herr Hasler, jedes Jahr sterben in der Schweiz gegen 60 Personen beim Bergwandern. Vor zehn Tagen ist beispielsweise ein Mann am Gantrisch einen Abhang hinabgestürzt. Die meisten Unfälle passieren auf Wegen oder Pfaden. Wo liegt da eigentlich das Problem?

Die Gefahr ist meistens nicht offensichtlich. Die Wege sehen oft geradezu harmlos aus. Wenn jemand aber stolpert und neben den Weg gerät, kann es sein, dass er in einem steilen Grasbord abrutscht und über den ganzen Hang abstürzt oder nach ein paar Metern gar über eine Felswand fällt.

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