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Verband fordert UnterstützungDie Geduld der Gastrobranche ist erschöpft

Wirtschaftsverbände und Gewerkschaften lehnen illegale Beizenöffnungen ab. Verständnis für den Unmut der Verbände haben jedoch viele, auch die Politik. Für Mittwoch wird erwartet, dass der Bundesrat ein grosszügiges Hilfspaket verkündet.

Die Gastronomie hat seit Dezember «Ruhetag» – sprich: Lockdown. In Schwanden ob Sigriswil öffnete die Wirtin Daniela Liebi ihren Landgasthof Rothorn am Montag – aus Protest gegen diese Massnahme.
Die Gastronomie hat seit Dezember «Ruhetag» – sprich: Lockdown. In Schwanden ob Sigriswil öffnete die Wirtin Daniela Liebi ihren Landgasthof Rothorn am Montag – aus Protest gegen diese Massnahme.
Foto: Markus Dütschler

Was hält der Wirteverband von der illegalen Aktion der Rothorn-Wirtin Daniela Liebi? Tobias Burkhalter, Gastronom (Della Casa, Schmiedstube, Fähribeizli) und Präsident von Gastro Stadt Bern und Umgebung, sagt, die Branche müsse Präsenz zeigen, aber legal. «Es gibt andere Wege, um Druck zu machen.» Zudem komme die Aktion zum falschen Zeitpunkt. Am Mittwoch werde der Bundesrat Beschlüsse verkünden. Die Branche befürchte zwar, dass Restaurants sogar bis Ende Februar geschlossen bleiben müssten, gleichzeitig erwarte sie ein grosszügiges Hilfspaket. Doch Burkhalter warnt: «Wenn diese Hilfe nicht kommt, gerät die Branche ausser Kontrolle.» Kollegen sagten ihm, dann «tschädere» es.

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