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Berner Verkehrspolitik heuteDie bürgerliche Kritik am Auto ist verblasst

1970 engagierten sich viele Bürgerliche und Gewerbler gegen eine vierspurige Autostrasse durch die Altstadt. Heute kämpfen sie um jeden Parkplatz.

1970 war die SP für freie Fahrt durch die Stadt, im Gegensatz zu vielen Bürgerlichen. Heute sind die Rollen vertauscht. FDP und SVP kämpfen um jeden Parkplatz.
1970 war die SP für freie Fahrt durch die Stadt, im Gegensatz zu vielen Bürgerlichen. Heute sind die Rollen vertauscht. FDP und SVP kämpfen um jeden Parkplatz.
Foto: Nicole Philipp

Als das Stadtberner Volk 1970 die «H-Lösung», eine vierspurige Autostrasse über den Bären- und Bundesplatz, ablehnte, waren die verkehrspolitischen Rollen vertauscht (lesen Sie an dieser Stelle: «Vierspurige Autostrasse vor dem Bundeshaus? Nein!»). Die SP und ihr damaliger Stadtpräsident Reynold Tschäppät waren für die Vorlage. Für sie standen die Interessen des Arbeiters, der sich nun ebenfalls ein Auto leisten konnte, im Vordergrund. Umweltschutz war für die Genossen schlicht kein Thema.

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