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Gerettete Kunst in MürrenDie Bild-Befreier kommen ungestraft davon

Gegen die Kunstaktivisten, die im Bahnhof Mürren ein Wandbild freigelegt haben, wird kein Strafverfahren eröffnet. Aber wie lange lassen die Jungfraubahnen die Schmetterlinge noch fliegen?

Aus der Dunkelheit ans Licht: Das während Jahren verdeckte Wandbild aus dem Jahr 1966 im Bahnhof Mürren.
Aus der Dunkelheit ans Licht: Das während Jahren verdeckte Wandbild aus dem Jahr 1966 im Bahnhof Mürren.
Foto: Alex Winiger/mural.ch

Die Kunstbefreiungs-Aktion im Bahnhof Mürren hatte im Frühsommer dieses Jahres weit über das Tal hinaus für Schlagzeilen gesorgt. Eine Gruppe langjähriger Mürren-Fans und Kunstliebhaber um den Autor Tom Kummer, Alt-Nationalrat Peter Vollmer, die Architektin Gisela Vollmer sowie den emeritierten Medizinprofessor Hans Hoppeler hatte ein Werbebanner der Jungfraubahnen oberhalb des Wartsaals im Bahnhof Mürren abmontiert. Das 1966 entstandene Wandbild des Plakatmalers und Grafikers Alex Walter Diggelmann, das darunter versteckt war – eine bunte Meditation in Blumen, Schmetterlingen und Schneeflocken –, sollte so der Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht werden.

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