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Export in die ganze WeltDer versteckte Champion von Köniz

Haag-Streit stellt international gefragte Geräte für Augenärzte her. Auf den neuen Chef des Industrieunternehmens warten jedoch einige Herausforderungen.

Er beschäftigt in Köniz Autolackierer und Mathematiker: Thomas Bernhard, neuer Chef der Haag-Streit-Gruppe.
Er beschäftigt in Köniz Autolackierer und Mathematiker: Thomas Bernhard, neuer Chef der Haag-Streit-Gruppe.
Foto: Adrian Moser

Zwischen Landi-Filiale, Kinderkleiderbörse und Autoreifenhändler im unspektakulären Könizer Industriequartier: Hier baut Haag-Streit Diagnosegeräte für Augenärzte rund um den Globus. In der Produktion im Erdgeschoss stapeln sich rohe Aluminiumbarren. Grosse Maschinen fräsen und schleifen diese millimetergenau zu Teilen, aus denen später die sogenannten Spaltlampen und andere Geräte zur Untersuchung der Augen entstehen.

«Wir stellen hier sehr viel selbst her», sagt Haag-Streit-Chef Thomas Bernhard, der schnellen Schrittes durch die Produktionsräume führt. «Wir wollen die präzisesten Geräte der Welt bauen – deshalb gehören diese auch zu den teuersten auf dem Markt.» Haag-Streit ist ein Hidden Champion – ein in der Öffentlichkeit kaum bekanntes Unternehmen, das in seiner Nische zu den Weltmarktführern gehört.

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