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Ausgeglichener GFL-FavoritDer ungreifbare Stapi mit Hang zur Nonchalance

Stadtpräsident Alec von Graffenrieds Mut zu leisen Tönen kommt bei der Bevölkerung gut an. Politiker hingegen vermissen klare Ansagen vom «Stapi».

Bioladen, Konzernverantwortungsinitiative und ein Herz: Drei Dinge, die dem Stadtpräsidenten Alec von Graffenried zusagen.
Bioladen, Konzernverantwortungsinitiative und ein Herz: Drei Dinge, die dem Stadtpräsidenten Alec von Graffenried zusagen.
Foto: Raphael Moser

Seit vier Jahren ist Alec von Graffenried (GFL) nun Stadtpräsident – und Bern ist noch immer ratlos. Klar, er mag Gemeindefusionen und YB. Aber sonst? Trotz der beeindruckenden Körpergrösse blieb er in der ersten Amtszeit unscheinbar. Prägende Auftritte? Mangelware.

Nicht einmal seine politische Haltung wurde richtig greifbar. Ist er nun ein (bürgerlicher) Wolf im (grünen) Schafspelz, als den ihn Linke gerne zu deklassieren versuchen? Oder stecken hinter den teils wirtschaftsfreundlichen Voten des Alt-Nationalrats tatsächlich «99 Prozent Rot-Grün-Mitte», wie von Graffenried vor den letzten Wahlen selber sagte?

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