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Gastkommentar zur Schweizer GeschichteDer unfehlbare Papst und die freisinnige «Synagoge des Satans»

Er erklärte sich für unfehlbar: Skulptur von Papst Pius IX. in der Kirche San Lorenzo fuori le mura in Rom.

Gleichberechtigung der Juden

Der Papst greift den Freisinn an

13 Kommentare
    Carmen Siegrist

    Die Struktur dieser röm. kath. Kirche ist fossil geworden, versteinert. Da ist es sehr schwierig innerhalb dieses harten Gesteins etwas positiv verändern zu wollen. Diese Strukturen engen ein, schliessen aus, verängstigen auch heute noch. Es braucht neue Strukturen, soll ein lebendiger christlicher Glaube, der die Liebe zu allem was lebt, und die Ehrfurcht vor allem Leben, im Sinne von Christus gelebt werden. Eine Kirche mit ihren Ritualen kann als Gemeinschaft dem Menschen Halt, Sinn, Verwurzelung und inere Kraft geben. Diese Kirche schliesst allerdings zu viele Menschen aus. Geschiedene, Homosexuelle, etc. und wer alles noch von der Kommunion ausgeschlossen wird und wer Redeverbot erhält, wie die Priester, die sich für die Ärmsten der Welt eingesetzt haben. Da stimmt oft der Inhalt nicht mit der äusseren Form, schon gar nicht mit dem Prunk, überein. Und die Frauen in dieser Institution dürfen lediglich die "Dienenden" sein, die "Herren der Schöpfung" bestimmen. Schliesslich berufen sie sich auch heute noch auf eine sprechende Schlange.