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Extremsportler Nicolas Hojac«Die einzige Niederlage ist, nicht heimzukommen»

Der Profialpinist spricht über seinen Mentor Ueli Steck. Und er erklärt, warum er zunehmend wegschaut, wenn sich Leute in den Bergen überschätzen.

«Ich habe keine Sehnsucht nach dem Tod»: Nicolas Hojac hängt senkrecht in der Wand, während eine Lawine über ihn hereinbricht.
«Ich habe keine Sehnsucht nach dem Tod»: Nicolas Hojac hängt senkrecht in der Wand, während eine Lawine über ihn hereinbricht.
Foto: Daniel Bleuer

Sie klettern Eiswände hoch, überqueren Gipfel rennend, machen Erstbegehungen, riskieren Ihr Leben: Weshalb?

(lächelt) Das ist meine Leidenschaft. Und Leidenschaft ist ein Stück weit nicht erklärbar. Früher konntest du lossegeln und Amerika entdecken. Bergsteigen bietet dir in verminderter Form so was wie ein Abenteuer.

Was Sie tun, ist in den Augen der allermeisten Menschen verrückt.

Ich verstehe, dass die Leute teilweise denken, das sei extrem, was ich da mache, ich sei ein Spinner, der sich umbringe. Für mich fühlt es sich nicht so an. Es ist mein Job: Da stecken 15 Jahre Training und Erfahrung dahinter – und sehr viel Vorbereitung.

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