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KonzernverantwortungsinitiativeDer teuerste Abstimmungskampf der Geschichte

So viel Geld wie für und gegen die Konzernvorlage wurde in der Schweiz noch nie ausgegeben. Dies zeigen Recherchen im Umfeld von Befürwortern und Gegnern. Erstaunlich: Die Befürworter haben die Nase vorn.

Seit Monaten im ganzen Land zu sehen: Fahnen werben für die Konzernverantwortungsinitiative.
Seit Monaten im ganzen Land zu sehen: Fahnen werben für die Konzernverantwortungsinitiative.
Foto: Dominique Meienberg

Über 18 Millionen Franken, so viel haben Befürworter und Gegner im Abstimmungskampf um die Konzernverantwortungsinitiative schätzungsweise ausgegeben. Dies zeigen Recherchen dieser Zeitung. Der finanzielle Einsatz beider Seiten liegt damit mehr als doppelt so hoch wie bei der Abzockerinitiative 2013, dem bisherigen Rekordhalter.

Und noch etwas ist dieses Mal anders: Nicht die Gegner aus dem Lager der Wirtschaftsverbände setzen am meisten Mittel ein, sondern die Befürworter der Initiative. Sie haben den Abstimmungskampf viel früher begonnen und viel breiter geführt als die Gegner. Sie haben zum Beispiel mindestens zehn Briefwurfsendungen in der ganzen Schweiz gebucht. So ein Versand in die Briefkästen kostet laut unabhängigen Fachleuten je 800’000 Franken.

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