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Flaute auf dem Transfermarkt1500 Franken im Monat – wenn Agenten Profis zum Rücktritt raten

Bei rund 200 Schweizer Profifussballern läuft im Sommer der Vertrag aus. Wegen der Pandemie sind Jobs rar und die Löhne tief. Spieler wohnen bei den Eltern und bieten sich selbst Clubs an.

Einer von rund 200 Profis, deren Vertrag in der Schweiz Ende Juni ausläuft: Simone Rapp blickt in eine ungewisse Zukunft.
Einer von rund 200 Profis, deren Vertrag in der Schweiz Ende Juni ausläuft: Simone Rapp blickt in eine ungewisse Zukunft.
Foto: Claudio Thoma (Freshfocus)

Im Juni, da klingelte sein Handy regelmässig. Yann Kasaï war ein junger, spannender Stürmer, dessen Vertrag beim FC Zürich eben ausgelaufen war. Clubs erkundigten sich, zeigten Interesse. «Aber dann», erzählt Kasaï, «wurden die Anrufe immer weniger und weniger.»

Heute lebt der 22-Jährige bei seinen Eltern und wartet noch immer auf ein Angebot. Er ist bei der Arbeitslosenkasse angemeldet und sagt: «Sonst wäre es im Moment schwierig.»

Kasaï ist einer von rund 30 Profis, die in der Schweiz arbeitslos sind. Unter ihnen solche, die Tore in der Champions League erzielt haben wie die Ex-Basler Dimitri Oberlin und Cabral. Oder einer wie Stefan Glarner, letzte Saison noch Captain des FC Thun.

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