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Corona im EishockeyDer SCB ist quasi durchseucht

Mindestens sieben weitere Spieler des SC Bern sind positiv auf Covid-19 getestet worden. Alle Spiele bis Ende nächster Woche sind abgesagt.

SCB-Cheftrainer Mario Kogler muss nächste Woche allein mit einer kleinen Gruppe trainieren. Die halbe Mannschaft und die restlichen Coaches befinden sich in Quarantäne.
SCB-Cheftrainer Mario Kogler muss nächste Woche allein mit einer kleinen Gruppe trainieren. Die halbe Mannschaft und die restlichen Coaches befinden sich in Quarantäne.
Foto: Urs Lindt (Freshfocus)

Noch sind nicht alle Ergebnisse der PCR-Tests eingegangen, und doch sind beim SC Bern neben Goalie Tomi Karhunen, bei dem schon der Schnelltest eine Infektion angezeigt hatte, weitere sieben Eishockeyprofis von Corona betroffen. Damit ist die Mannschaft quasi durchseucht, waren doch Ende November drei und vor Weihnachten acht Spieler positiv getestet worden.

Die Quarantäne dauert bis am Sonntag, 17. Januar, um Mitternacht. Damit fallen alle Partien der nächsten Woche definitiv aus. Weil im Kader des SCB insgesamt schon 19 Akteure positiv getestet worden sind, wird Bern nach der dritten Zwangspause bis etwa Ende März nicht mehr für Matchverschiebungen verantwortlich sein. Denn nach einer Erkrankung gilt man für 90 Tage als immun und bleibt damit von Quarantänen verschont. Und wenn einem Club zwölf Feldspieler und ein Torhüter aus der ersten Mannschaft zur Verfügung stehen, muss er antreten.

Auch die Mitglieder des Trainerstabs müssen zuhause bleiben. Die Ausnahme ist Headcoach Mario Kogler, der sich schon vor den Festtagen angesteckt hatte. Der Österreicher kann also mit ungefähr der halben Mannschaft weitertrainieren.

4 Kommentare
    Thomas D.

    Ich kann mich noch gut erinnern, als Ansteckungen im Profisport im April/Mai ein grosser Skandal waren. Heute zuckt man kurz mit den Schultern, bleibt ein wenig zu hause und spielt dann weiter. Gut so!