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Bern schlägt Ambri 3:1Der SCB beendet zwei schwarze Serien

Wieder einmal ein Erfolgserlebnis: Der SCB schlägt Ambri 3:1, wobei Dustin Jeffrey zwei Tore erzielt und Jesper Olofsson zwei Treffer vorbereitet.

Eine klare Verstärkung: SCB-Schwede Jesper Olofsson sorgt für viel Aufregung vor Ambri-Goalie Damiano Ciaccio und bereitet zwei Tore vor.
Eine klare Verstärkung: SCB-Schwede Jesper Olofsson sorgt für viel Aufregung vor Ambri-Goalie Damiano Ciaccio und bereitet zwei Tore vor.
Foto: Urs Lindt (Freshfocus)

Am Ende ist es wieder einmal ein Sieg für den SC Bern. Das Schlusslicht besiegt Ambri 3:1 und beendet damit zwei schwarze Serien: Es ist das erste Erfolgserlebnis nach fünf Niederlagen und der erste Heimsieg, seit keine Zuschauer mehr zugelassen sind. Die Mutzen liessen den Worten für einmal Taten folgen. Im Matchprogramm, das mangels Zuschauer derzeit nur elektronisch produziert wird, hatte Gregory Sciaroni nämlich den Neuanfang verkündet. «Die Freude bei jenen, die jetzt wieder ins Team zurückkehren, ist gross. (...) Das Team ist jetzt fast komplett. Wir müssen zusammenstehen und kämpfen, kämpfen, kämpfen. Es gibt nur eines: alles geben. Irgendwann werden wir dafür auch bezahlt.»

Ein Quäntchen Glück

Glück ist im Sport kein unerheblicher Faktor. Für einmal profitierte der SCB von einem Quäntchen. Die Schiedsrichter hatten, kurz bevor der Schwede gefoult wurde, ein Offside Jesper Olofssons übersehen. Simon Moser gelang nach nur 10 Sekunden Powerplay das 1:0. Es war erst er zweite Treffer des Captains in der laufenden Meisterschaft, den ersten hatte er am 9. Oktober 2020 gegen Lausanne geschossen.

Auch das 2:0 erzielte Bern in Überzahl, und erneut war Mika Henauer der Ausgangspunkt. Diesmal nahm nach seinem kurzen Pass Olofsson die Scheibe in Empfang und passte derart hart und präzis, dass Dustin Jeffrey nur den Stock hinhalten musste. Olofsson, der vor seinem Wechsel zum SCB in der Saison 2020/21 keine einzige Partie bestritten hatte, hat den Rhythmus erstaunlich schnell gefunden. Jedenfalls erweist sich der 28-Jährige als erhebliche Verstärkung. Obwohl die Mutzen in Langnau (3:4) und Lausanne (1:7) verloren hatten, wies er nach diesen beiden Partien eine Plus-1-Bilanz auf. Und gegen die Tessiner setzte er in der Offensive mehrere Akzente.

Der nächste Corona-Test

Beim 3:1 schoss er knapp über die Latte, holte sich den Puck hinter dem Gehäuse aber gleich wieder und brachte ihn vors Tor, wo Jeffrey von einer unübersichtlichen Situation profitierte. Da zuvor auch der Gast im Powerplay reüssiert hatte, war es der erste Treffer bei Vollbestand. Kreiert wurde er von der reinen Ausländerlinie, die Mario Kogler formiert hatte. Der Coach nahm in Kauf, dass Jeffrey an den Flügel ausweichen musste.

Schon am Donnerstag soll es gegen Davos weitergehen. Sicher ist das allerdings nicht, denn gleichentags müssen die Berner einmal mehr zum Corona-Test antraben. Die Mannschaft des Lausanne HC, SCB-Gegner vom 2. Januar, befindet sich in Quarantäne…

2 Kommentare
    Butter

    "Wir müssen zusammenstehen und kämpfen, kämpfen, kämpfen. Es gibt nur eines: alles geben. Irgendwann werden wir dafür auch bezahlt.» Kleine Anmerkung dazu: Ihr werdet die ganze Zeit über schon bezahlt, auch für schlechte Leistungen....