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Stadtrat ist nur «Mittel zum Zweck»Der parlamentarische Arm der Strasse

Die wachstumskritische Alternative Linke gewinnt im Berner Stadtrat Sitz um Sitz – obwohl sie dem Parlament eigentlich mit viel Skepsis begegnet.

Die AL-Politikerinnen Jemima Fischer, Eva Gammenthaler und Tabea Rai (v. l.) fühlen sich auf dem Vorplatz der Reitschule mehr zu Hause als im Rathaus.
Die AL-Politikerinnen Jemima Fischer, Eva Gammenthaler und Tabea Rai (v. l.) fühlen sich auf dem Vorplatz der Reitschule mehr zu Hause als im Rathaus.
Foto: Franziska Rothenbühler

Jemima Fischer wirkt etwas perplex. Eigentlich ist die angehende Theaterpädagogin als Listenfüllerin angetreten, auf dem 11. Platz einer Liste, die bisher zwei Sitze innehatte. Doch nun politisiert die 33-Jährige bald für die Alternative Linke im Berner Stadtparlament. Nur vier Jahre nachdem sie von Herzogenbuchsee nach Bern gezogen ist. «Ich habe nicht einmal gross Wahlkampf in eigener Sache gemacht», sagt sie.

Ähnlich erging es auch ihren beiden Parteikolleginnen im Stadtrat, Tabea Rai und Eva Gammenthaler. Rai schaffte die Wahl 2016 – ebenfalls bei ihrer ersten Kandidatur fürs Stadtparlament. Gammenthaler landete damals auf Anhieb auf dem ersten Ersatzplatz und konnte 2018 nachrutschen.

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