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Thuner OrtsplanungsrevisionDer Mehrverkehr macht der Bevölkerung Sorgen

Zu den Themen Grünflächen, Ortsbild und Siedlungsentwicklung sind in Thun über 600 Eingaben eingegangen.

Bei der Gestaltung der Landschaft wollen die Thunerinnen und Thuner ein Wörtchen mitreden. Bild: Bruno Petroni
Bei der Gestaltung der Landschaft wollen die Thunerinnen und Thuner ein Wörtchen mitreden. Bild: Bruno Petroni

Die Thuner Ortsplanungsrevision ist in der Bevölkerung auf grosses Echo gestossen. Über 600 Eingaben gingen bei der Stadt ein. Bis im Herbst wollen die Behörden die Anliegen prüfen und die Ortsplanungsrevision wo nötig überarbeiten.

Bei einem grossen Teil der Anliegen aus der Bevölkerung geht es um die Abstimmung zwischen dem Schutz von Grünflächen, der Ortsbildqualität und den Massnahmen zur Siedlungsentwicklung nach innen, wie die städtische Direktion für Präsidiales und Stadtentwicklung am Dienstag mitteilte.

Flächen besser nutzen

Zum Schutz von Grünflächen sollen bereits bebaute Flächen besser genutzt werden. Um dies zu erreichen, stellte die Stadt die Einführung eines Arealbonus sowie die Abschaffung der Ausnützungsziffer und des grossen Grenzabstandes in der Mitwirkung zur Diskussion.

Diese wurde laut Mitteilung rege geführt, da es bei der inneren Verdichtung nicht zuletzt darum geht, eine Balance zu finden zwischen Wachstum und Weiterentwicklung sowie den damit allenfalls einhergehenden Mehrbelastungen. Sorgen bereitet der Bevölkerung insbesondere der Mehrverkehr.

Im Herbst informiert die Stadt die Mitwirkenden und die breite Bevölkerung im Rahmen des Mitwirkungsberichtes. Nach der Bereinigung werden die Unterlagen dem Kanton zur Vorprüfung eingereicht. Diese, eine allfällige Überarbeitung der Dokumente und die öffentliche Auflage folgen voraussichtlich bis Ende 2021.

Die Genehmigung durch den Thuner Stadtrat und den Kanton sowie die Inkraftsetzung der neuen Grundordnung folgen in Anschluss daran.

(SDA)