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Zum Tod des Bassisten Reggie JohnsonDer Jazz-Gigant, der Bern beehrte

Er hat wichtige Kapitel der Musikgeschichte geschrieben und als Teil der Black Avantgarde an so einigen Jazzrevolutionen mitgewirkt. Nun ist der seit 1985 in Bern ansässige Bassist Reggie Johnson im Alter von 79 Jahren gestorben.

Die Verlässlichkeit in Person: Reggie Johnson im Jahr 2013.
Die Verlässlichkeit in Person: Reggie Johnson im Jahr 2013.
Foto: Johan Van Eycken

Ob Avantgarde oder Mainstream: Reggie Johnson hat sich während seiner Laufbahn in jedes musikalische Umfeld eingefügt und dieses bereichert. Der hünenhafte Bassist war die Verlässlichkeit in Person, er verfügte nicht nur über das absolute Gehör, sondern hatte auch ein Elefantengedächtnis. In einem Gespräch, das kurz nach seinem 75. Geburtstag stattfand, hielt Johnson fest: «Ich habe Glück gehabt, meine Ohren haben mich gerettet.» Und er fügte hinzu: «Wenn man eine bestimmte Hautfarbe hat, standen einem früher nur gewisse Berufe offen. Ich entschied mich für die Musik. Das war mein Weg.»

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