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Buchbesprechung «Bluescht»Der Frühling wäre so schön ohne Männer

Männerreigen und «Ferienflörts»: Stef Stauffer erzählt in ihrem neuen Roman «Bluescht» von einer jungen Frau, die das Leben und das andere Geschlecht einfach nicht ganz ernst nehmen kann.

Von einem «Deit» zum nächsten «Randewu»: Die spöttische Erzählerin sehnt sich in «Bluescht» der 1965 geborenen Stef Stauffer eigentlich immer noch nach dem Richtigen.
Von einem «Deit» zum nächsten «Randewu»: Die spöttische Erzählerin sehnt sich in «Bluescht» der 1965 geborenen Stef Stauffer eigentlich immer noch nach dem Richtigen.
Foto: Adrian Moser

Der verführerische Glood, der weltmännische Dädi, der extravagante Anchel, dazu Koni, Tschonn oder Häppu und viele mehr – ein ganzer Männerreigen tritt auf in diesem Roman. Aber da die namenlose Erzählerin von «Bluescht» die Männer etwas zu gut durchschaut und die, die sie wirklich haben will, meistens nicht zu haben sind, treten die Herren nach kleinen «Flörts» meistens sehr schnell wieder ab. Wofür ist man denn auch erwachsen geworden? Ganz sicher nicht dafür, dass einer dieser Pantoffelhelden einem sagen darf, wo in der eigenen Wohnung Aromat und Nutella zu stehen haben.

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