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Handydaten zeigen erstmalsWie stark die Mobilität wirklich zurückgeht

Seit dem Lockdown sind weniger Menschen unterwegs. Aber reicht das, um die Corona-Infektionszahlen zu senken? Sieben Erkenntnisse aus den nationalen Bewegungsdaten.

Der menschenleere Bahnhof Luzern am ersten Tag des Lockdown – am 18. Januar 2021. Doch der Schein trügt: Die Mobilität ist nach den schärferen Massnahmen des Bundesrats nur geringfügig zurückgegangen.
Der menschenleere Bahnhof Luzern am ersten Tag des Lockdown – am 18. Januar 2021. Doch der Schein trügt: Die Mobilität ist nach den schärferen Massnahmen des Bundesrats nur geringfügig zurückgegangen.
Foto: Keystone

Seit Montag befindet sich die Schweiz wieder im Lockdown: Restaurants, Freizeiteinrichtungen und Hochschulen sind geschlossen sowie fast alle Geschäfte. Im Kampf gegen das Coronavirus hat der Bundesrat zudem eine Homeoffice-Pflicht verfügt. Gemäss Schätzungen der Fachhochschule Nordwestschweiz müssten damit nun 2,4 Millionen Erwerbstätige zu Hause arbeiten.

Seit Dienstagabend liegen erstmals nationale Bewegungsdaten vor, die zeigen, ob sich die Arbeitnehmer und Arbeitgeber am ersten Tag an das neue Lockdown-Regime mit Homeoffice-Pflicht halten.

Die Daten basieren auf einem freiwilligen Smartphone-Tracking bei rund 2500 Personen. Erhoben werden sie von der Marktforschungsfirma Intervista, die unter anderem die Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich sowie die nationale Covid-Taskforce mit Daten beliefert. Bei den Mobilitätsdaten handelt es sich also gewissermassen um den Goldstandard, um die Bewegungen der Schweizer Wohnbevölkerung abzubilden.

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