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Neues digitales AngebotDer digitalisierte Paul Klee

Das Zentrum Paul Klee macht es möglich, den Maler auf seinen Reisen virtuell zu begleiten.

Mit dem «Digitorial» erhält man Informationen zu den fünf wichtigsten Reisen Paul Klees.
Mit dem «Digitorial» erhält man Informationen zu den fünf wichtigsten Reisen Paul Klees.
Foto: PD

Das Zentrum Paul Klee (ZPK) präsentiert zu seinem 15-jährigen Jubiläum ein neues, digitales Vermittlungsangebot: ein «Digitorial». Wer dieses aufruft, erhält in Bild, Ton und anhand von Texten Einblicke in fünf der wichtigsten Reisen von Maler Paul Klee. Wie das Berner Zentrum am Freitag mitteilte, will es mit dem neuen Format neue Wege der Vermittlung und Erzählung von Kunst beschreiten. Es gehe auch darum, die bereits zahlreich vorhandenen Online-Angebote des ZPK zu ergänzen. Im August will das ZPK eine erste Podcast-Serie lancieren.

Paul Klee liebte das Reisen. Die erste im ZPK-Digitorial aufgenommene Reise des Berner Malers führte diesen nach Italien. Dort spricht Klee in einem Tagebucheintrag von «grosser Ratlosigkeit» und erkennt in den Gebäuden der Renaissance allgemeingültige Gestaltungsgesetze, nach denen er für seine Kunst sucht.

Gratis abrufbar

Auch die berühmt gewordene Tunis-Reise von Klee zusammen mit den Künstlerkollegen Louis Moilliet und August Macke ist Thema im «Digitorial». Dieses ist gratis abrufbar und erscheint vor der Ausstellung «Mapping Klee», welche am 5. September im Zentrum Paul Klee eröffnet wird.

«Digitorials» sind laut ZPK die Idee eines im Film- und TV-Geschäft sowie der Kunstvermittlung tätigen Produktionsunternehmens mit Sitz in Deutschland und der Schweiz. Dieses will Museen in eine zunehmend digital werdende Zukunft führen. Auch andere Schweizer Museen interessieren sich für das neue Angebot.

(SDA, sbb)