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Analyse zur Corona-KriseDie Denkfehler der Lockdown-Gegner

Der Bundesrat agiere zu zögerlich, behaupten Kritiker. Sie selbst nehmen aber Risiken in Kauf, welche die Situation noch verschlimmern würden. Auch für die Wirtschaft.

Bundesrat Alain Berset spielt als Gesundheitsminister die führende Rolle bei der Bekämpfung des Coronavirus.
Bundesrat Alain Berset spielt als Gesundheitsminister die führende Rolle bei der Bekämpfung des Coronavirus.
Foto: Christian Pfander

Am Mittwoch hat es in der Schweiz 249 registrierte Neuinfektionen mit dem Coronavirus gegeben. Mitte März waren es an einem einzigen Tag 1421. Dank der Disziplin der Bevölkerung und den von der Regierung getroffenen Massnahmen ist es gelungen, den befürchteten Kollaps des Gesundheitssystems und damit Szenarien wie in Bergamo, Madrid oder New York zu verhindern. Die volkswirtschaftlichen Schäden des sogenannten Lockdown sind allerdings in der jüngeren Schweizer Geschichte beispiellos, ihr Ausmass und ihre Folgen erschütternd. Halbwegs tröstlich ist inmitten des ganzen Übels einzig, dass staatliches Notgeld schnell und unbürokratisch fliesst.

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