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Ohne neues Geld keine Forschung

Das Kunstmuseum Bern möchte bei einer Reihe von Kunstwerken der Sammlung die Herkunft genau untersuchen. Und ist dafür auf Gelder vom Bund angewiesen.

Was genau alles mit dem Gurlitt-Erbe in das Kunstmuseum Bern kommt, ist immer noch nicht klar.
Was genau alles mit dem Gurlitt-Erbe in das Kunstmuseum Bern kommt, ist immer noch nicht klar.
Adrian Moser

Hätten wir das Geld dafür, würden wir sofort loslegen», sagt Matthias Frehner. Der Direktor des Berner Kunstmuseums möchte gerne die Herkunft einer Reihe von Bildern in der Sammlung des Museums genauer untersuchen und Lücken schliessen. Doch das Geld fehlt, denn im Leistungsvertrag des Museums ist Provenienzforschung nicht vorgesehen. «Für diese Aufgabe sind wir auf Gelder von Dritten, zum Beispiel von der Eidgenossenschaft, angewiesen.» Nicht anders sei übrigens die Situation anderer Schweizer Museen, betont Frehner. Er verweist auf Deutschland, wo dieses Forschungsgebiet zurzeit massiv ausgebaut wird und die Museen dafür mit Mitteln von der öffentlichen Hand ausgestattet werden.

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