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Kommentar zur Russland-Sperre im Sport Der Betrug hat sich gelohnt

Im wichtigsten Doping-Rechtsstreit der letzten Jahre greift nun der Internationale Sportgerichtshof massiv ein – zugunsten der russischen Athleten, vor allem aber der russischen Politiker.

Da durften die Russen noch mit allen Insignien auflaufen: Präsident Wladimir Putin mit russischen Teilnehmern an der Winteruniversiade von 2019.
Da durften die Russen noch mit allen Insignien auflaufen: Präsident Wladimir Putin mit russischen Teilnehmern an der Winteruniversiade von 2019.
Maxim Shemetov (Keystone)

Wladimir Putin wird das Urteil freuen. Denn der Internationale Sportgerichtshof hat im Rechtsstreit zwischen der Welt-Anti-Doping-Agentur (Wada) und der russischen Anti-Doping-Agentur (Rusada) entschieden: alles exakt halb so schlimm.

Die Wada hatte im Dezember 2019 unter anderem festgelegt, dass russische Athleten die nächsten vier Jahre nicht unter eigener Fahne an Grossanlässen teilnehmen dürfen. Sie müssen als Neutrale starten, sofern sie ihre Unschuld belegen können.

Nun haben die höchsten Sportjuroren diese Dauer auf zwei Jahre reduziert. Damit werden bloss noch an zwei Olympischen Spielen (2021 und 2022) keine offiziellen Teams aus Russland dabei sein können.

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