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Missratene Stadtberner SchulinformatikDebakel mit Nachwirkungen – Teuscher übt Selbstkritik

Der Neustart von Base4kids2 hat Mehrkosten in unbekannter Höhe zur Folge. Es könnte zu Rechtshändeln kommen. Bildungsdirektorin Franziska Teuscher sagt, sie habe die Herausforderungen des IT-Projekts unterschätzt.

Bei Base4Kids2 muss die Stadtberner Bildungsdirektion über die Bücher.
Bei Base4Kids2 muss die Stadtberner Bildungsdirektion über die Bücher.
Foto: Adrian Moser

Nur Tage vor den städtischen Wahlen kommt diese Pressekonferenz für Gemeinderätin Franziska Teuscher (GB) ungelegen. Sie präsentiert die Befunde eines Berichts, den ihre Bildungsdirektion zur Berner Schulinformatik Base4kids2 in Auftrag gegeben hat: Das von Problemen chronisch geplagte Projekt war schlecht aufgegleist – der Vertrauensverlust an den Schulen sei immens, so der Bericht.

Seit der Einführung vor über einem Jahr beschweren sich Lehrpersonen über Pannen und die geringe Nutzerfreundlichkeit des 24-Millionen-Projekts, der Nachfolge des erfolgreichen Programms Base4Kids. Auf ihre Bedürfnisse und diejenigen ihrer Schülerinnen und Schüler sei man kaum eingegangen, kritisieren sie.

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