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Paul McCartney über Beatles-Trennung«Ich habe den Bruch nicht initiiert, das war unser Johnny»

Die britische Invasion: Paul McCartney und John Lennon während des ersten US-Konzerts der Beatles im Februar 1964. Die beiden Hauptfiguren des Quartetts waren damals 21 und 23 Jahre alt.
Ringo Starr, John Lennon, Paul McCartney und George Harrison.
«The Fab Four» im Jahr 1967: Sie dominierten die Musik knapp ein Jahrzehnt lang, vom ersten Hit «Love Me Do» 1962 bis zum letzten gemeinsamen Album «Let It Be» 1970.
Paul McCartney an der Modeshow seiner Tochter Stella McCartney am 4. Oktober 2021 in Paris.
Sie machten weiter, auch als das Ende schon besiegelt war: Links Paul McCartney und George Harrison, hinten Ringo Starr am Schlagzeug und rechts John Lennon, auf einem Foto mit unbekanntem Datum.
Die Aktion «Bed-ins for Peace» von John Lennon und Yoko Ono im März 1969 richtete sich gegen den Vietnam-Krieg. Die Protesttage im Hilton-Hotel in Amsterdam waren gleichzeitig die Flitterwochen des frisch vermählten Paars.
Yoko Onos Einfluss auf John Lennon gilt für viele Fans als Auslöser der Beatles-Trennung. Paul McCartney erteilt dieser Darstellung der Ereignisse nun eine klare Absage.
John Lennon und Yoko Ono im August 1980 vor der Hit Factory, einem Aufnahmestudio in New York. Keine vier Monate später wurde der Sänger von einem ehemaligen Fan erschossen.
Ringo Starr und Paul McCartney 2016 bei der Premiere des Beatles-Films «Eight Days a Week – the Touring Years» in London.

SDA/anf

29 Kommentare
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    Werner M.

    Das Narrativ, das Joko Ono für die Trennung der Beatles verantwortlich ist, hält sich bis heute hartnäckig. Einer, der dabei gewesen ist, nämlich Ringo Starr, hat einmal etwas ganz anderes erzählt. Laut Ringo soll Paul sich am Ende zum absoluten Kontrollfreak gemausert haben. Lachend hat er erzählt, wie Paul einmal nächtlich im Studio gegangen ist, um seinen Schlagzeug-Part neu einzuspielen. Überhaupt soll er den übrigen Bandmitgliedern zunehmend damit auf den Wecker gegangen sein, dass er die Beatles als "seine" Band betrachtete. Und das kam bei den anderen nicht gut an, denn die Beatles, das waren eindeutig das Kollektiv plus George Martin. Musikalisch war Paul zwar der vielseitigste des Quartetts und auch nach den Beatles noch erfolgreich, aber qualitativ ist von ihm nichts mehr gekommen, dass auch nur annähernd so gut war wie manche Beatles-Songs. John Lennon hat ihm später ja auch vorgeworfen, dass er nur noch seichte Unterhaltungsmusik machen würde. Und daran arbeitet sich Paul McCartney bis heute ab.