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Leitartikel zum WahlkampfauftaktDas Virus zeigt Rot-Grün in Bern seine Grenzen auf

Die Corona-Krise hat das urbane Leben in Bern mühsam gemacht und die finanzielle Misere der Bundesstadt noch verschlimmert. Jetzt braucht es rasch unkomplizierte Lösungen.

Neue Realitäten in der Stadt Bern: Eine Atemschutzmaske liegt am Boden. Foto: Raphael Moser
Neue Realitäten in der Stadt Bern: Eine Atemschutzmaske liegt am Boden. Foto: Raphael Moser

In Bern ist der Spass vorbei. Mit der Corona-Krise haben sich das Leben und die politische Diskussion in der Bundesstadt grundlegend verändert. Zwei zentrale Stützpfeiler der rot-grünen Stadtpolitik sind ausgerechnet im Wahljahr ins Wanken geraten: Das Versprechen von immer mehr Lebensqualität ist vom Virus direkt bedroht. Ebenso wie die rot-grüne Grundhaltung, dass für alle Bedürfnisse stets genug Geld da ist. Nun hat aber die Corona-Krise die letzten finanziellen Illusionen zerstört. Das ist ein frappanter Kontrast zu den Wahlen vor vier Jahren, als das rot-grüne Bern angesichts sprudelnder Steuereinnahmen auf hohem Niveau der Wählerschaft eine weitere rosige Stadtentwicklung in Aussicht stellen konnte.

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